Zu wissen, was man wann und wie bauen soll, ist ein Schlüsselfaktor für den Erfolg jedes Tech-Teams. Aber eine Idee in bearbeitbare Teile herunterzubrechen, ist nicht trivial.
Ein Schlüsselwerkzeug zur Bestimmung, was gebaut werden soll, sind User Story Maps, entwickelt von Jeff Patton. User Story Maps helfen Teams, die Journey ihrer Benutzer zu visualisieren und zu priorisieren, was als Nächstes gebaut werden soll. Ob Sie ein erfahrener Product Manager oder ein Software-Ingenieur sind - User Story Maps können die Art und Weise, wie Sie die Produktentwicklung angehen, transformieren. Und Ihre Reise reibungsloser gestalten.
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Warum User Story Maps unverzichtbar sind
Strukturierung der Entwicklung
User Story Maps sind ein Schlüsselwerkzeug für Produkt- und Tech-Teams, um zu strukturieren, was sie wann entwickeln. Durch das Aufzeichnen der User Journey in einem visuellen Format können Teams leicht die wichtigsten Features identifizieren, auf die sie sich konzentrieren sollten. Dieser strukturierte Ansatz stellt sicher, dass alle auf dem gleichen Stand sind und die Entwicklungsbemühungen auf die Bedürfnisse der Benutzer ausgerichtet sind.
Fokus auf das “Wer” - die User Persona
Einer der mächtigsten Aspekte von User Story Maps ist, dass sie mit der Frage beginnen, “wer” das Feature nutzt. Das bedeutet, Personas zu identifizieren - archetypische Benutzer, die die verschiedenen Bedürfnisse und Verhaltensweisen Ihrer Zielgruppe repräsentieren. Durch das Verständnis, wer Ihre Benutzer sind, können Sie Ihre Features auf deren spezifische Bedürfnisse zuschneiden. Zum Beispiel könnte ein Login-Feature für einen technikaffinen Benutzer anders gestaltet werden als für jemanden, der weniger mit Technologie vertraut ist. Andererseits haben Features für eine “Admin”-Persona auf einer MVP-Seite nicht so hohe Priorität wie “User”-orientierte Features.
Features herunterbrechen
Nach der Identifizierung der Personas ist der nächste Schritt, die Features herunterzubrechen und kritisch zu fragen, was wirklich benötigt wird. Was bedeutet zum Beispiel ein “Login”-Feature? Ist es nur ein Benutzername und Passwort? Oder könnte ein Benutzername kombiniert mit einem Login-Link einfacher zu implementieren und benutzerfreundlicher für die Mehrheit Ihrer Kunden sein? Oder brauchen wir das Login gerade überhaupt? Dieser Schritt ist entscheidend, da er Teams hilft, darüber nachzudenken, wie Dinge schnell und effizient erreicht werden können, ohne den Entwicklungsprozess übermäßig zu verkomplizieren. Vielleicht ist ein Login-Link der erste Weg, um ein MVP auszuprobieren, und Benutzername/Passwort oder Social Login kommt in einer späteren Iteration.
MVP-Planung
Sobald Sie eine grobe Vorstellung davon haben, was implementiert werden soll, machen User Story Maps deutlich, was Sie für welche Persona in der ersten Iteration oder für das Minimum Viable Product (MVP) entwickeln werden. Diese Klarheit stellt sicher, dass die erste Produktversion sowohl funktional als auch wertvoll für Ihre Benutzer ist und eine solide Grundlage für zukünftige Iterationen bildet.
Visuelle Kommunikation
User Story Maps sind von Natur aus visuelle Werkzeuge, die es einfach machen, Ihre Ideen mit Stakeholdern und allen Teammitgliedern zu besprechen und zu kommunizieren. Die visuelle Natur von User Story Maps fördert die Zusammenarbeit und stellt sicher, dass alle ein gemeinsames Verständnis der Projektziele und Prioritäten haben.
Flexibles Format von User Story Maps
User Story Maps sind ein flexibles Format, aber üblicherweise haben Sie die folgenden Zeilen:
- Personas: Die oberste Zeile identifiziert das “Wer” - die Personas, die das Feature nutzen.
- Aktivitäten: Die nächste Zeile darunter skizziert die Hauptaktivitäten, wie “Profil anzeigen”.
- Schritte: Unterhalb der Aktivitäten befinden sich die beteiligten Schritte, wie “einloggen”, “Profil-URL öffnen und Name und Profilbild sehen”.
- Aufgaben: Eine Zeile unterhalb der Schritte befinden sich die Aufgaben für jeden Schritt. Zum Beispiel hätten Sie für den Schritt “einloggen” Aufgaben wie “Benutzernamen eingeben”, “Passwort eingeben”, “Button drücken” und mehr.
Diese hierarchische Struktur hilft Teams, komplexe Prozesse in handhabbare Teile aufzuteilen, was die Planung und Durchführung von Entwicklungsaufgaben erleichtert.
Viele Branchenführer nutzen User Story Maps, um ihre Produktentwicklungsprozesse zu optimieren. Zum Beispiel verwendet Spotify User Story Maps, um Features zu priorisieren und sicherzustellen, dass ihre Entwicklungsbemühungen auf die Benutzerbedürfnisse ausgerichtet sind.
Kostenlose Vorlage
Um Ihnen den Einstieg zu erleichtern, habe ich eine kostenlose User Story Map Vorlage auf Google Drawing erstellt. Diese Vorlage ist einfach zu bedienen und an Ihre spezifischen Bedürfnisse anpassbar. Laden Sie sie herunter, erstellen Sie eine Kopie und beginnen Sie noch heute mit dem Mapping Ihrer User Stories!
Fazit
User Story Maps sind ein mächtiges Werkzeug, das die Art und Weise verbessern wird, wie Sie die Produktentwicklung angehen. Durch den Fokus auf die User Journey, das Herunterbrechen von Features und die Planung Ihres MVPs können Sie sicherstellen, dass Ihre Entwicklungsbemühungen sowohl effizient als auch effektiv sind. Und mit der bereitgestellten kostenlosen Vorlage haben Sie alles
Mehr
- User Story Map Vorlage: https://docs.google.com/drawings/d/13BvVq17VR_eInQmTke6WB5Amg7CyLfRQ0Z31XgfBhGU/edit
- User Story Maps auf Wikipedia: https://en.wikipedia.org/wiki/User_story#Story_map
- Der Erfinder der User Story Maps zum Thema: https://jpattonassociates.com/
