Social Media hat SEO getötet.

Social Media hat SEO getötet

SOCIAL MEDIA HAT SEO GETÖTET. Moment. Was?

Einleitung

Immer mehr erfolgreiche Unternehmen werden rund um Social-Media-Persönlichkeiten aufgebaut. SEO bleibt relevant, fällt aber zurück. Das scheint besonders für neue Unternehmen zu gelten, die auf den Markt kommen.

Wenn Sie es groß machen und die SEO-Barriere durchbrechen wollen, müssen Sie eine Social-Media-Marke und -Strategie aufbauen.

Beispiele

(auch aus dem deutschen Markt):

  • Prof. Dr. Christoph Juhn hat eine massive Anhängerschaft für seine deutsche Nischen-Steuerberatung aufgebaut. Dieser Erfolg wird durch seine lehrreichen YouTube-Videos angetrieben (allein 130k auf YouTube). Christoph ist ein außergewöhnliches Beispiel dafür, wie man sein Unternehmen in einem umkämpften Markt etabliert. SEO allein hätte nie funktioniert (meiner Meinung nach). Toll gemacht!

  • Gergely Orosz hat sich als Engineering-Persönlichkeit “The Pragmatic Engineer” etabliert. Er betreibt jetzt erfolgreich seinen eigenen bezahlten Substack + Buch + viele weitere Projekte. Wirklich cool.

  • Philipp Westermeyer betreibt einen DER erfolgreichsten deutschen Podcasts “OMR Podcast”. Er pusht damit direkt seine OMR-Marke und alle Angebote von OMR. Eine erstaunliche Erfolgsgeschichte.

  • Finanzfluss ist eine weitere deutsche Finanzbildungs-Website. Der Erfolg wird auch hauptsächlich durch ihr außergewöhnliches Social-Media-Spiel angetrieben. Großartiger Content auf Youtube, Discord und vielem mehr. Sie verkaufen einen Kurs zur Finanzbildung, ein Buch und verdienen Geld durch Affiliate-Links.

  • David Heinemeier Hansson - Gründer von Rails und 37Signals. Wurde durch Rails bekannt. Er äußert sich auch zu einer Reihe politischer Themen (generell kritisch gegenüber DEI-Themen). Er baut seine persönliche Marke auf, pusht aber gleichzeitig seine Unternehmen (hey.com als Beispiel).

  • Doppelgänger - Ein Podcast-Tech-Talk mit Investment-Themen, erstellt von Philipp Glöckler und Philipp Klöckner. Sie machen interessante Sachen und bauen auch ihre persönlichen Marken damit auf. Sie haben kürzlich einen Newsletter gestartet. Ich denke, besonders Philipp Klöckner nutzt Doppelgänger, um seine persönliche Marke auszubauen, bekannter zu werden und mehr Investment-Möglichkeiten zu bekommen. Toller Ansatz.

  • Immocation - Zwei Freunde, die sich für Geldverdienen mit Immobilien interessieren. Haben mit Youtube angefangen und eine riesige Anhängerschaft aufgebaut. Erweitert um eine “Masterclass” mit Experten, die einem beibringen, wie man richtig investiert. Eine massive Erfolgsgeschichte.

Ich könnte endlos so weitermachen. Wenn Sie etwas ohne vernünftige Social-Media-Strategie starten, werden Sie scheitern.

Zwei Dinge sind wichtig zu entscheiden:

  • Persönliche Marke oder Unternehmensmarke. Juhn zum Beispiel pusht klar sein sehr gut definiertes Unternehmen und macht nichts anderes. David hat eine sehr flexible persönliche Marke geschaffen, die über viel mehr spricht (Engineering-Themen, Leadership, Markenaufbau). So kann David technologische Themen, aber auch Geschäftsvorhaben pushen.
  • Welchen Grad an politischem Engagement Sie haben - und wie meinungsstark Sie sind. Jemand wie Peter Thiel oder David ist politisch sehr lautstark (was manche Menschen wütend macht). Andere sind sehr neutral und kommentieren einfach keine heißen Themen. Ihre Entscheidung. Aber seien Sie sich bewusst, dass die Leute Sie online so oder so hassen werden.

… oder wird KI SEO töten?

Das ist etwas, was Stephan auf Linkedin kommentiert hat.

Meine Einschätzung: Ich denke, das macht meinen Punkt sogar noch stärker. Startups und Unternehmen müssen sich noch mehr auf ein gutes “Social-Media-Spiel” konzentrieren. So werden sie gefunden. Und wenn sie so gefunden werden, funktioniert auch SEO / oder jede Art von KI, die “Dinge empfiehlt”.

Fazit

Ist SEO wirklich tot? NEIN! Es wird Ihnen helfen und Ihr Geschäft massiv unterstützen können. Aber es taugt schlecht als Launch-Strategie und wird für die meisten Unternehmen nicht ausreichen. Menschen zu helfen, eine persönliche Marke aufzubauen und dann die eigenen Geschäftsvorhaben zu pushen, ist etwas, das jeder in Betracht ziehen sollte.

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